Orientieren. Verstehen. Ändern.

Kognitive Verhaltentherapie –
eine effektive Form der Psychotherapie

Die kognitive Verhaltentherapie ist wissenschaftlich sehr gut erforscht, die Wirksamkeit wurde in vielen Studien hinreichend belegt.

Grundannahme der kognitiven Verhaltenstherapie ist, dass die Art und Weise wie wir denken großen Einfluss darauf hat, wie wir uns fühlen, verhalten und körperlich reagieren.

Im Mittelpunkt stehen mentale Ereignisse (Kognitionen) wie die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, das Glauben, unbewusste innere Regeln, das Planen, der Wille, die Kreativität, die Introspektion, die Imagination u. a.
Solche Kognitionen beeinflussen unsere Einstellungen, Gefühle, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen und damit auch unser Handeln.

  • Schwerpunkte der Therapie sind:
  • • Bewusstmachung von Kognitionen und deren emotionalen, körperlichen und verhaltensbezogenen Auswirkungen
  • • Überprüfung von Kognitionen und Schlussfolgerungen auf ihre Angemessenheit
  • • Aufbau alternativer Sichtweisen und Bewertungen
  • • Transfer der korrigierten Einstellungen ins konkrete Verhalten

Ein wichtiges erstrebenswertes Ziel der Therapie/Behandlung ist dementsprechend eine Bewältigung bzw. Veränderung der störenden Symptomatik. Die Verhaltenstherapie behandelt dabei aber keinesfalls nur die „Spitze des Eisberges“, sondern setzt sich auch mit tieferliegenden, unbewussten, durch die lebensgeschichtliche Entwicklung bedingten Entstehungsfaktoren auseinander, um ein umfassendes Verständnis für die Entwicklung und Funktion heutiger Symptome zu fördern, einen gesamtbiographischen Zusammenhang herzustellen und zu einer aktiven Bewältigung der Beschwerden zu finden.

Im Therapeuticum arbeiten wir dabei auch mit speziellen aus der kognitiven Verhaltenstherapie weiter entwickelten Methoden wie der Schematherapie und achtsamkeitsbasierten Verfahren.